Allgemeine Infos

In unserer Ordination für Allgemeinmedizin in Innermanzing werden Sie ausreichend über unsere Behandlungsmethoden informiert. Für all jene, die sich bereits vorab über die von uns praktizierten Behandlungsmethoden informieren wollen, haben wir die wichtigsten Informationen hier bereitgestellt.

 

Homöopathie

  • Was ist Homöopathie?
    Die Homöopathie ist eine Heilmethode, die heute eine wertvolle Ergänzung und Alternative zur sogenannten Schulmedizin darstellt. Sie ist vor etwa 200 Jahren von einem Arzt namens Samuel Hahnemann (1755-1843) begründet worden. Er hat beobachtet, dass Arzneien bei einem gesunden Menschen die gleichen Krankheitsbilder hervorrufen, wie sie beim Kranken fähig sind zu heilen. Der Begriff "Homöopathie" bedeutet übersetzt soviel wie "Heilen mit Ähnlichem"- im Gegensatz zur Heilung mit entgegengesetzt Wirkendem, der Allopathie, die von der herkömmlichen Medizin praktiziert wird. Jeder Organismus hat das Bestreben, die Gesundheit aufrechtzuerhalten. Der Wert homöopathischer Arzneien besteht darin, dass sie im Krankheitsfalle nicht die Symptome zurückdrängen bzw. unterdrücken, sondern den Organismus darin unterstützen, seine Selbstheilungskräfte gezielter einzusetzen oder, falls diese zu schwach sind, zu aktivieren. Hahnemann hat dieses Heilgesetz 1790 im Selbstversuch mit Chinarinde erkannt. Er hat selbst Chinin, ein bekanntes Malariamittel, eingenommen und daraufhin malariaähnliches Fieber bekommen. Zusätzlich zu diesem Wirkprinzip macht eine besondere Methode der Arzneiherstellung, die Arzneipotenzierung, es möglich, auch bisher unbeachtete oder hoch giftige Substanzen zur Anwendung zu bringen. Damit sind vielen, bisher erfolglos behandelten Menschen neue Heilungschancen gegeben. Bei der Potenzierung erfolgt die Übertragung einer physikalischen Energie auf das Lösungsmittel. Dieses Verfahren ist die Voraussetzung der Wirksamkeit homöopathischer Mittel.
  • Die richtige Einnahme
    Homöopathische Heilmittel sind natürliche Arzneien, die aus dem Pflanzen-, Tier- oder Mineralreich stammen. Erst durch ein spezielles Herstellungsverfahren werden diese Naturprodukte zum wirksamen homöopathischen Heilmittel. Da zu diesem Zweck oft sehr starke Verdünnungen verwendet werden, ist es verständlich, dass auch die richtige Anwendung für die Wirkung wichtig ist. Homöopathische Tabletten, Tropfen, Kügelchen und Pulver die eingenommen werden, sollen vor allem über die Mundschleimhaut aufgenommen werden. Die Arzneieinnahme soll im Mindestabstand von ¼ Stunde zu Mahlzeiten oder Getränken erfolgen, d.h. ¼ Stunde vor oder nach der Einnahme sollen Sie nicht essen, trinken, rauchen oder sich die Zähne putzen. Tropfen bitte vor jeder Einnahme 5-10 mal kräftig schütteln, auf den Handrücken tropfen und abschlecken oder direkt in den Mund tropfen. Keinen Metalllöffel verwenden. Sollte der Alkoholgeschmack stören, ist eine Verdünnung mit Wasser möglich. Die Tropfen ca. eine Minute lang im Mund verteilen und dann erst schlucken. Kügelchen und Tabletten lutschen. Starke ätherische Öle können die Arzneimittelwirkung beeinträchtigen, daher bitte folgende Stoffe während der gesamten homöopathischen Therapie meiden: Pfefferminztee oder –zuckerln Kamillentee Menthol-, kampfer- oder eukalyptushältige Zuckerln, Kaugummis, Einreibemittel, Inhalations- oder Badezusätze, wie China- oder Japanöl, Wick Vapo Rub, usw.
  • Aufbewahrung von homöopathischen Arzneimitteln
    Bei fachgerechter Lagerung sind homöopathische Arzneien unbegrenzt haltbar. Das heißt kühl (Zimmertemperatur), trocken, lichtgeschützt, nicht neben stark riechenden Substanzen, nicht in der Nähe von Mikrowellenherd, Fernsehapparat, Stereoanlage, Computer.
  • Anwendungsbeispiele
    Bei folgenden Indikationen sind mittels Homöopathie gute Erfolge erzielbar:
    • Allergien, Heuschnupfen
    • Asthma
    • Grippale Infekte
    • Bronchitis
    • Nebenhöhlenentzündungen
    • Kopfschmerzen, Migräne
    • Schlafstörungen
    • Hyperaktivität, Schulschwierigkeiten
    • Nervosität, Unruhe, Lampenfieber
    • Depressionen, Burn-out Syndrom
    • Schwindel
    • Verdauungsprobleme, Reizdarm
    • Hauterkrankungen
    • Neurodermitis
    • Rheumatische Erkrankungen
    • Stärkung des Immunsystems
    • Schwangerschaft und Säuglinge (keine Nebenwirkungen!)
  • Homöopathische Reiseapotheke
    Homöopathische Arzneien können im akuten Fall stündlich oder zweistündlich genommen werden. Bei eintretender Besserung aber aufhören und auswirken lassen.
    • Belladonna D6 :Fieber, Sonnenbrand
    • Apis C12 :Insektenstiche, Kontakt mit Quallen
    • Arsenicum album C12 :Durchfall, Erbrechen mit starker Schwäche
    • Arnica D6 :jede Art von Verletzung
    • Cantharis D6 :Sonnenbrand mit Blasenbildung
    • Nux vomica C12 :Verdauungsstörung, verdorbener Magen, Durchfall, „Katermittel“ nach zuviel Alkohol oder Überessen
    • Okoubakia D6 :Ernährungsumstellung mit Verdauungsproblemen, auch vorbeugend zu nehmen
    • Ledum D6 :Insektenstiche, Zeckenbiß
    • Traumeel-Salbe R (Heel) :Wunden und Verletzungen, Hautprobleme
    • Rescue-Cream (Bach) :Insektenstiche, juckende Ausschläge

Akupunktur
  • Was ist Akupunktur?
    Die Akupunktur ist eine der ältesten Behandlungsformen die wir kennen und wird in China bis zur heutigen Zeit angewendet. Im letzten Jahrhundert hat sie auch bei uns immer mehr an Bedeutung gewonnen. Sie ist seit 1986 auch in Österreich als Heilmethode offiziell anerkannt. In der chinesischen Medizin wird Gesundheit als harmonisches Fließen der Lebensenergie bezeichnet. Ist dieses gestört oder verhindert, kommt es zu Krankheiten und/oder Schmerzen. Bei der Akupunktur wird an genau definierten Punkten am Körper ein Reiz gesetzt und damit ein inneres Organ beeinflusst, um das Gleichgewicht bei dem Erkrankten wieder herzustellen. Alle Punkte, die dem gleichen Organ zugehören, liegen auf gedachten Linien, den sogenannten Meridianen. Diese Reizung kann mit feinsten Metallnadeln oder mit Laser erfolgen. Es kommt zu einer direkten Wirkung auf das Nervensystem wodurch die Schmerzwahrnehmung sinkt, die Durchblutung gefördert wird, Endorphine freigesetzt werden und sich die Muskulatur entspannt. So bewirkt die Akupunktur eine Verbesserung der Abwehrkraft und eine Verminderung der Schmerzen. Zu einer Therapie gehören in der Regel 10–12 Behandlungen, ca. 1 bis 2 pro Woche sind empfohlen. Die Dauer beträgt 30-45 Minuten pro Behandlung. Bei Kindern stellt der Laser die Therapie der Wahl dar, dabei wird statt der Nadeln ein Lasergerät eingesetzt.Die Akupunktur kann mit allen klassischen Naturheilverfahren ( z. B. Homöopathie ) oder schulmedizinischen Therapien kombiniert werden. Es gibt keine Nebenwirkungen und sie hilft in vielen Fällen Medikamente einzusparen.
  • Anwendungsbeispiele
    Bei folgenden Indikationen sind mittels Akupunktur gute Erfolge erzielbar
    • Chron. Kopfschmerz und Migräne
    • Akute und chronische Schmerzen des Bewegungsapparates
    • Schulter-Arm-Syndrom
    • Allergie
    • Nasennebenhöhlenentzündungen, chronischer Schnupfen
    • Erkältungskrankheiten
    • Asthma bronchiale
    • Chronische Blasenentzündung
    • Verstopfung, Durchfall
    • Erschöpfungszustände
    • Raucherentwöhnung
    • Geburtsvorbereitung

Metabolic Balance
  • metabolic balance® – alles Gute für Ihren Stoffwechsel!
    Wer sich intelligent ernährt, findet schnell sein Idealgewicht und bleibt dabei. Und das Beste: es geht ohne Fasten und Hungern. metabolic balance® – so lautet die neue Schlankformel, die die innere Chemie des Körpers durch die richtige Ernährung dauerhaft wieder in Einklang bringen kann. Damit unsere Nahrungsmittel richtig durch unseren Stoffwechsel verarbeitet werden können, ist unser Körper auf die richtigen Hormone und Enzyme angewiesen. „Grundsätzlich ist unser Körper in der Lage alle für den Stoffwechsel benötigten Hormone und Enzyme selbst herzustellen“, erklärt metabolic balance® Begründer Dr. med. Wolf Funfack, „dazu braucht der Organismus allerdings die dazu erforderlichen Grundbaustoffe, die wir ihm über die Nahrung zuführen müssen.“ Denn ohne diese richtigen Grundbaustoffe funktionieren die Körperdrüsen und das sensible Zusammenspiel von Hormonen und Enzymen nicht optimal: Übergewicht und die damit in Zusammenhang stehenden Erkrankungen sind die mögliche Folgen. Mit Patentrezepten kommt man da nicht recht weit und der Jojo-Effekt schlägt schnell zurück. Das metabolic balance® Institut in Isen erstellt daher für jeden Teilnehmer seinen individuellen Ernährungsplan. Dieser ist für jeden Teilnehmer einzigartig, denn er basiert auf seinen persönlichen Angaben und den individuellen Blutwerten, die bei jedem Menschen unterschiedlich sind. Jeder Teilnehmer benötigt andere Baustoffe, um seinen Stoffwechsel wieder ins Gleichgewicht zu bringen. Auf Grund dieser Angaben sucht ein Computerprogramm genau die richtigen Nahrungsmittel aus. „Der Ernährungsplan liefert also jedem Teilnehmer genau die Stoffe, die sein Körper gerade am notwendigsten braucht. Hinzu kommen dann noch ein paar einfache Ernährungsregeln, die in ihrer Gesamtheit darauf abzielen, die Insulinausschüttung auf einem niedrigen Niveau zu halten. Es kommt eben nicht darauf an, wie viel man isst, sondern was man isst“, erklärt der Internist und Ernährungsmediziner. Begleitet wird der Teilnehmer von einem speziell dafür ausgebildeten metabolic balance®- Betreuer, dessen Aufgabe es ist, ihn bei den neuen Ernährungsregeln sachlich und persönlich zu unterstützen. Wissenswertes über metabolic balance® finden Sie in dem Buch „Metabolic Balance“ von Dr. med. Wolf Funfack, Südwestverlag, ISBN 978-3517069555 oder im Internet unter: www.metabolic- balance.de.

Haemo-Laser-Therapie
  • Was ist Haemo Laser Therapie?
    Durch die direkte Bestrahlung des Blutes mit energiereichem Laserlicht wird der Stoffwechsel der Blutzellen optimiert. Die Fließeigenschaft des Blutes wird positiv beeinflusst, die Durchblutung und damit die Sauerstoffversorgung des gesamten Organismus gesteigert. Die Haemo-Laser®-Therapie wirkt dadurch entzündungshemmend und immunstabilisierend.

    Ziel der Haemo-Laser® Therapie ist eine gezielte Verbesserung der Bluteigenschaften, um Schmerzzustände und Entzündungen sanft und sicher zu lindern.
  • Einsatzgebiet
    • schmerzhafte Arthrose des gesamten Bewegungsapparates
    • entzündliche rheumatische Erkrankungen, z. B. chronische Polyarthritis, Morbus Bechterew
    • Durchblutungsstörungen im Stütz- und Bewegungsapparat
    • Störungen des Immunsystems
    • Störungen des Allgemeinbefindens, Schwächezustände
    • Nach Herzinfarkt und Schlaganfällen

SKENAR
  • Die SKENAR-Methode
    Die SKENAR-Therapie ist eine holistische Behandlungsweise, die das vegetative Nervensystem reguliert. Elektrische Impulse mit einer Konfiguration - wie endogene Nervenimpulse, werden über die Haut dem Nervensystem appliziert. Es handelt sich dabei um eine Form von Elektrotherapie, welche in keiner Weise den bisherigen weitverbreiteten Therapien, wie z.B. TENS ähnelt.
    Das Ziel der Therapie ist, die Adaptionsfähigkeit des Organismus zu verbessern. Praktisch ist das nur möglich über eine Verbesserung möglichst vieler, am besten aller Körperfunktionen. Ziel ist somit nie die Verbesserung nur eines Körperteils bzw. eines Organsystems, sondern des gesamten Organismus.
    SKENAR führt zu einer Optimierung aller Organsysteme bzw. Körperfunktionen, indem die zellbiologischen Prozesse verbessert werden. Molekularbiologisch werden die Vorgänge in den Zellen des Organismus durch eine starke Neuropeptidausschüttung initiiert. Die Wirkung von Neuropeptiden ist vielfältig und lang anhaltend. Die Zerfallsprodukte von Neuropeptiden haben wiederum biologische Wirksamkeit.
    Man geht von einem mehr oder weniger umfassenden "regulativen Kontinuum" an Neuropeptiden im Blut aus, welche die Körperfunktionen neben dem Nervensystem und dem Hormonsystem steuern. Die Erkenntnis der Existenz endokrin wirksamer Peptide, synthetisiert von Nervenzellen, führt uns zu einem Überdenken des klassischen Ansatzes in der Physiologie mit der Trennung des endokrinen Systems vom Nervensystem. Es scheint eine dichte Verstrickung des Nervensystems mit dem endokrinen System zu geben, bzw. weist das Nervensystem auch endokrine Charakteristika auf.
    In der SKENAR-Therapie ist besonders der analgetische Effekt sehr anschaulich. Bei Schmerzpatienten ist sehr häufig bereits nach 20 bis 30 Minuten ein deutlicher schmerzlindernder Effekt zu beobachten. Die analgetische Wirkung mancher Neuropeptide ist seit langem bekannt. SKENAR ist allerdings nie eine reine Schmerztherapie. Durch eine Optimierung möglichst vieler Körperfunktionen hat die SKENAR-Therapie immer konstitutionellen Charakter.
    Mittels SKENAR werden praktisch nie Körperfunktionen blockiert, sondern immer gefördert. Damit unterscheidet sich SKENAR ganz klar von der Wirkungsweise vieler Pharmaka. Häufig kommt es bei SKENAR-Behandlungen zum Wiederauftreten unterdrückter alter Symptome in exakt der Form, wie das in der klassischen Homöopathie beschrieben ist.
    Ziel jeder Heilmethode soll die Verbesserung der suboptimalen Anpassungsreaktionen des Organismus sein, um mit Stressfaktoren auch ohne Pharmaka besser umgehen zu können.
    Durch SKENAR werden nie Symptome und folglich auch keine Krankheiten behandelt, sondern immer kranke Organismen. Eine Diagnose - wie sie die universitäre Medizin lehrt - ist stets zweitrangig. Priorität haben immer der ganze Organismus bzw. aktuelle Beschwerden.
  • Einsatzgebiete
    • Störungen des gastrointestinal Traktes
    • Störungen des kardio-vaskulären, muskulo-skelettalen und uro-genitalen Systems
    • Atemwegs- und Lungenproblemen
    • Störungen des Nervensystems
    • Sämtliche Störungen im HNO-Bereich
    • Jegliche Beschwerde im Augenbereich
    • Frakturen und Wundheilungsstörungen
    • Störungen im Immun- und endokrinen System
    • Ernährungsbedingte und Stoffwechsel-Erkrankungen
    • Folgen langer Stresseinwirkung wie chronische Müdigkeit und Erschöpfung
    Quelle: www.enerbalance.at

Mikroimmuntherapie
  • Das Immunsystem
    Unser Immunsystem dient der Abwehr und Überwindung von Störungen, die von aussen und innen auf uns zukommen. Es vernichtet Krankheitskeime mit denen wir in Kontakt kommen. Es erkennt und überwältigt entartete Zellen, aus denen Krebs entstehen könnte. Solange das Immunsystem intakt ist, können wir die meisten Krankheiten von uns fernhalten. Das Immunsystem ist ein überaus komplexes und hochspezifisches System, das sich selber organisiert und reguliert, Es ist jedoch sehr empfindlich auf lange andauernde Belastungen: Fortgesetzte Fehlernährung, seelische Belastung, langfristige Medikamenteneinnahme und die Zufuhr von Giftstoffen können das System tiefgreifend aus dem Gleichgewicht bringen. Wenn die Immunabwehr geschwächt ist, können krankmachende Störungen nicht mehr beseitigt werden: Bakterien oder Viren können überhand nehmen, entartete Zellen können sich vermehren und es kann uns richtig "an die Nieren" gehen. Es kann sogar sein, dass sich das Immunsystem gegen uns selbst richtet und zu schwerwiegenden Autoimmunerkrankungen wie Arthritis, Diabetes Typ 1, Multiple Sklerose und Schilddrüsenerkrankungen führen kann.
  • Die Mikroimmuntherapie
    Die Mikroimmuntherapie wurde im Laufe der letzten 30 Jahre von den belgischen Arzten Dr. Maurice Jenaer und Dr. Bernard Marichal entwickelt. Dieser völlig neuartige Behandlungsansatz will einerseits das geschwächte oder gestörte Immunsystem des Patienten durch persönlich abgestimmte Massnahmen stärken und regulieren und andererseits mit den sog. spezifischen Nukleinsäuren den Erreger oder das verursachende Prinzip bekämpfen.
  • Moderne Inhaltsstoffe
    Die Mikroimmuntherapie verwendet die allerneuesten, erst in den letzten Jahrzehnten entdeckten, immunregulative Wirkstoffe. Beispiele dafür sind die Interferone, die Interleukine und die spezifischen Nukleinsäuren. Anfänglich hatte die medizinische Wissenschaft grosse Hoffnungen auf diese neuen Stoffe gesetzt. In der praktischen Anwendung hat sich leider gezeigt, dass sie im empfindlichen lmmunsystem neben den gewünschten Wirkungen immer auch schwerwiegende Nebenwirkungen verursachen. Deshalb sind dem therapeutischen Einsatz dieser Substanzen enge Grenzen gesetzt.
  • Homöopathische Verdünnung
    Die Mikroimmuntherapie überwindet diese Grenzen, indem sie die genannten, modernen Substanzen nach den altbewährten Grundsätzen der Homöopathie verwendet. Die Mikroimmuntherapie ist also nichts anderes als "Homöopathische lmmuntherapie mit modernen Substanzen".
  • Magistralrezepturen
    In der Mikroimmuntherapie ist es notwendig, für jeden einzelnen Patienten nach gründlicher Untersuchung und Aufnahme des Immunstatus das für ihn beste Präparat zusammenzustellen. Deshalb kann nur der Therapeut aufgrund seiner persönlichen Beurteilung des Einzelfalls (magistral) aus einer Vielzahl von Zusammensetzungen (Rezepturen) die bestgeeignete Magistralrezeptur verschreiben.
  • Sequenzen
    Das Immunsystem ist ein komplexer Regelkreis der aus vielen unterschiedlichen Elementen (verschiedenen Immunzellen, Immunorganen, Regulationssubstanzen) zusammengesetzt ist und der einem täglichen, wöchentlichen und sogar jahreszeitlichen Rhythmus unterworfen ist. Die Mikroimmuntherapie berücksichtigt diese chronobiologischen Eigenheiten, und die Einnahme der einzelnen Wirksubstanzen ist genau darauf abgestimmt. So befinden sich in den einzelnen Kapseln unterschiedliche Wirksubstanzen, die nach einer ganz bestimmten Reihenfolge (Sequenz) eingenommen werden müssen. Die Kapseln sind daher numeriert und tragen auch unterschiedliche Farben. Der Patient erhält damit eine genau abgestimmte Folge unterschiedlicher Signale, die sein Immunsystem schrittweise beeinflussen und so eine schonende Umstimmung bewirken. Deshalb müssen die Kapseln immer nach ihrer Numerierung von 1 - 10 genommen werden.
  • Globuli
    Bei der Herstellung der mikroimmuntherapeutischen Magistralrezepturen werden die homöopathischen Tinkturen auf kleine Zuckerkügelchen imprägniert. Diese werden dann in die Kapseln mit der richtigen Nummer und Farbe abgefüllt. Die Kapsel darf nicht geschluckt werden Sie sollen die Kapsel "öffnen (senkrecht halten und den oberen Teil nach oben ziehen) und dann den ganzen Inhalt unter die Zunge leeren. Dann lassen Sie die Globuli langsam unter der Zunge zergehen. So erreichen Sie, dass die auf der Oberfläche der Globuli verteilten Informationen von der Mundschleimhäute aufgenommen werden, ins Blut gelangen und im ganzen Körper verteilt werden. Keine Nebenwirkungen Dank der homöopathischen Darreichungsform verursacht die Mikroimmuntherapie keinerlei Nebenwirkungen. Es besteht allerdings die Möglichkeit, dass sich die Krankheitssymptome zu Beginn der Behandlung etwas verstärken. Eine solche "Erstverschlimmerung" ist Zeichen, dass der Körper die Information erhalten und zu reagieren begonnen hat.
  • Wichtigste Anwendungsgebiete
    Grundsätzlich können mit der Mikroimmuntherapie all jene Krankheiten behandelt werden, bei denen das Immunsystem in einem geschwächten oder gestörten Zustand vorliegt.
    • Es handelt sich dabei vor allem um Krebserkrankungen: Tumore, Leukämien virale lnfekte: Hepatiden, Herpes, Epstein-Barr /EBV-lnfektionen, Cytomegallie, Papillomavirus/ HPV Infektionen, Warzen bakterielle Infekte: Toxoplasmose, Chlamydien-Infektionen
    • Autoimmunerkrankungen: Arthritis, Multiple Sklerose, Schilddrüsenerkrankungen

Low-Level-Laser
  • Was ist Softlasertherapie?
    Die Low-Level-Lasertherapie ist eine Regulationstherapie mit dem Ziel, den Zellstoffwechsel der gestörten oder geschädigten Zellen wieder anzuregen. Die Effekte der Low-Level-Lasertherapie sind:
    • Schmerzlinderung
    • Verminderung von Schwellungen durch verbesserte Mikrozirkulation, Förderung der Lymphdrainage und beschleunigte Resorption
    • Entzündungshemmung durch geringere Freisetzung von Entzündungsmediatoren im Körper
    • Beschleunigung der Wundheilung durch schnellere Bildung von Bindegewebsfasern und Reepithelisation
    • Durchblutungsförderung
    • Verminderung des Infektionsrisikos
  • Anwendungsbeispiele
    • Beingeschwüre, Decubitus (Wundliegen)
    • Herpes zoster (Gürtelrose)
    • Fieberblasen
    • Blutergüsse, Prellungen, Zerrungen, Verstauchungen, Muskelverletzungen
    • Tennis- und Golfellbogen
    • Schnupfen
    • Nebenhöhlen- und Stirnhöhlenentzündung
    • Halsschmerzen
    • Mittelohrentzündung
    • Wundbehandlung: frische und schlecht heilende Wunden, Keloide, Hämatome
    • Nervenschmerzen, Migräne
    • Wunde Brustwarzen, Kaiserschnittnarben, Dammschnitt
    • Akupunktur: Nadelersatz zur schmerzlosen Körper- und Ohrakupunktur
  • Behandlungsablauf
    Die Low-Level-Lasertherapie wird bei der Wundbehandlung sowie bei vielen Indikationen der Schmerztherapie lokal angewendet. Dabei wird das betroffene Areal für eine bestimmte Zeit bestrahlt. Die Bestrahlung kann je nach Indikation als Flächen- oder Punktbestrahlung durchgeführt werden. Therapielasergeräte werden auch zur Laserakupunktur als Reflex- und Regulationstherapie verwendet. Dabei werden, je nach Indikation, bestimmte Akupunkturpunkte mit dem Therapielaser bestrahlt und durch die Energiezufuhr die Akupunkturpunkte beeinflusst. Speziell bei Kindern und schmerzempfindlichen Personen hat sich die Laserakupunktur als sehr vorteilhaft erwiesen. Eine Kombination aus Lokaltherapie und Laserakupunktur bringt in vielen Fällen noch bessere Ergebnisse. Die Low-Level-Lasertherapie ist bei ordnungsgemäßer Anwendung nebenwirkungsfrei.

Physioenergetik
  • Was ist Physioenergetik?
    Die Physioenergetik® ist ein ganzheitliches diagnostisches und therapeutisches System aus der Kinesiologie.
    In den 1960er-Jahren fand Dr. Goodheart (USA) Zusammenhänge zwischen der Muskelkraft einzelner Muskeln und Pathologien in untergeordneten Organen und Funktionskreisen.
    Physioenergetik® - eine Weiterentwicklung von Goodhearts »Applied Kinesiology« - ermöglicht das Auffinden vernetzter Krankheitsursachen ohne Einsatz von technischen Geräten.
  • Diagnostische Methode
    Die Physioenergetik®, auch als »Holistische Kinesiologie« bezeichnet, benützt als Testmethode den Armlängenreflex (AR) nach Van Assche.
    Der AR ist der Ausdruck eines einseitig veränderten Tonus bestimmter Muskelketten, der sich in einer scheinbaren Verschiedenheit der Armlängen der linken und rechten Seite ausdrückt. Mit Hilfe dieses Reflexes ist ein direkter Dialog zwischen dem Therapeuten und dem Körper des Patienten möglich.
  • Therapeutische Möglichkeiten
    Alle therapeutischen Methoden wie z.B. Akupunktur, Meridianmassage, Reflexzonentherapie, orthomolekulare Therapie, Homöopathie, Phytotherapie, Osteopathie sind (je nach Befähigung des Therapeuten) über die Physioenergetik testbar.
    Daraus ergibt sich für den Therapeuten eine Vielzahl von Möglichkeiten, die Methode in das eigene System zu integrieren und seine Patienten von einer ganzheitlichen Sichtweise aus zu behandeln.
    (Quelle: Arbeitsgemeinschaft für Physioenergetik)

Schröpfen
  • Was ist Schröpfen?
    Das Schröpfen zählt zu den ausleitenden Verfahren und ist schmerzlindernd und durchblutungsfördernd. Es ist eine Methode aus der traditionellen chinesischen Medizin und wurde bereits im alten Ägypten, in Griechenland und in Indien angewendet. Dabei wird durch das Aufbringen von Glasgefäßen, den so genannten Schröpfköpfen, ein Unterdruck erzeugt. Diese Schröpfgläser werden direkt auf die Haut aufgesetzt und sollen so das Ab- bzw. Ausleiten von Schadstoffen erreichen. Der Unterdruck wird beim Schröpfen durch Erwärmung der Luft innerhalb des Schröpfgefäßes erzeugt, die sich nach Aufsetzen auf der Hautstelle wieder abkühlt und somit zusammenzieht. Überwiegend wird am Rücken geschröpft. Eine Schröpfbehandlung dauert im Regelfall zwischen einer halben und einer Dreiviertelstunde. Die Schröpftherapie aktiviert das Immunsystem und löst Verhärtungen im Unterhautgewebe. Durch den Sog bilden sich häufig Blutergüsse, die aber eher als nützlich denn als schädlich angesehen werden. An den Stellen entsteht ein Wärmegefühl, welches noch längere Zeit vom Patienten empfunden wird. Die Ansatzstellen für das Schröpfen sind häufig Akupunkturpunkte oder auch die Reflexzonen. Man orientiert sich bei der Auswahl der Schröpfareale nicht selten auch an Verhärtungen und Unebenheiten des Gewebes. Eine Sonderform stellt die Schröpfmassage dar, eine Massage, die mit Hilfe von Schröpfköpfen und Öl im Bereich neben der Wirbelsäule erfolgt. Die Schröpfmassage wirkt ähnlich wie das Schröpfen selbst, im Vordergrund steht eine Durchblutungsförderung des Gewebes. Typische Anwendungsgebiete für das Schröpfen sind im Allgemeinen Schmerzzustände, Verspannungen, Rücken- und Nackenschmerzen, rheumatische Beschwerden.